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Im Lande des Mahdi III

Im Lande des Mahdi III
Aufgehängt
Gerechte Vergeltung
Thut wohl Denen, die Euch hassen
Die letzte Sklavenjagd
Nachwort
 
 

Aufgehängt 

zahlen werden. Wir brauchen Ochsen zum Reiten und zum Tragen unseres Gepäckes.«
 
»So ist es also wahr, daß Ibn Asl gegen die Gohk ziehen will?«
 
»Er will nicht nur, sondern er ist bereits unterwegs. Ich weiß, daß sie zu deinem Stamme gehören, und hoffe deshalb, daß du uns deine Hilfe nicht verweigern wirst.«
 
»Sie sind unsere Freunde und Verwandten, und es ist also unsere Pflicht, ihnen beizustehen. Dazu kommt, daß du uns gerettet hast. Dir sind sie fremd, und dennoch willst du sie retten; wie könnten wir, die wir zu ihnen gehören, dir unsere Hilfe versagen! Wie viel Ochsen brauchst du?«
 
»Ungefähr zweihundert. Wirst du so viele auftreiben können und zwar schnell?«
 
»Wenn du willst, kannst du schon morgen um die Zeit des Mittags tausend haben, denn wir sind sehr reich an Rindern, reicher als alle anderen Stämme, welche in dieser Gegend ihre Dörfer haben. Zweihundert werden zu wenig sein.«
 
Indem er diese letzteren Worte sagte, betrachtete er mich mit einem Lächeln, als ob er dabei einen für mich angenehmen Hintergedanken habe.
 
»Warum?« fragte ich ihn erwartungsvoll.
 
»Weil zweihundert Ochsen alle die Krieger, welche ausziehen werden, nicht fortbringen könnten. Wenn fremde Krieger sich solchen Entbehrungen und Gefahren unterwerfen, um den Gohk beizustehen, so dürfen doch wir unmöglich zurückbleiben. Ich werde zweihundert meiner besten Leute versammeln und mit euch ziehen.«
 
Nichts konnte mir lieber sein als dieses Anerbieten. Das war ja weit mehr, als ich hatte erwarten können! Darum antwortete ich erfreut:
 
 
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