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Im Lande des Mahdi III

Im Lande des Mahdi III
Aufgehängt
Gerechte Vergeltung
Thut wohl Denen, die Euch hassen
Die letzte Sklavenjagd
Nachwort
 
 

Aufgehängt 

»Der Teufel ist dir wiederholt behilflich gewesen, uns zu entgehen, wenn wir dich ganz sicher zu haben glaubten. Dieses Mal aber wird dir seine Hilfe nichts nützen, denn wir werden dir vor allen Dingen keine Zeit zum Entkommen geben. Sobald wir mit dir das Lager erreichen, wirst du aufgehenkt. Leider ist dieser Tod ein viel zu schneller für dich; du solltest langsam totgemartert werden. Doch kann dies immer noch geschehen, wenn du dich weigerst, mir die Wahrheit zu sagen. Also willst du dir Schmerzen ersparen, so sprich aufrichtig. Wo kommt ihr her?«
 
Er sprach von einem Lager. Sollte Ibn Asl noch hier sein? Schwerlich! Mich aufs Schweigen zu legen, wäre albern gewesen; freilich konnte es mir auch nicht einfallen, ihm die Wahrheit zu sagen. Ich antwortete auf seine Frage:
 
»Wir drei kommen den Fluß herauf.«
 
»Weiter niemand?«
 
»Nein.«
 
»Lüge nicht, Giaur!«
 
»Ich sage die Wahrheit.«
 
»Nein, du lügst; dein Boot verrät dich. Solche Boote giebt es hier nicht; es kommt weiter her; es gehört zu einem Schiffe. Und das Schiff wird dasjenige des Reis Effendina sein. Gestehe es! Von wem hast du das Boot?«
 
Ich beschloß, diesmal die Wahrheit zu sagen, damit er das weitere nicht bezweifeln möge; darum antwortete ich ihm:
 
»Vorn Reis Effendina.«
 
»Dachte es mir! Wo liegt sein Schiff?«
 
»Unten im Flusse, anderthalbe Bootstagereise von hier.«
 
»Das soll ich glauben? Warum seid ihr nicht auch dort?«
 
 
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