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Im Lande des Mahdi III

Im Lande des Mahdi III
Aufgehängt
Gerechte Vergeltung
Thut wohl Denen, die Euch hassen
Die letzte Sklavenjagd
Nachwort
 
 

Aufgehängt 

»Weil er uns vorausgesandt hat, damit wir hier im Maijeh Nilpferdfallen stellen; unsere Asaker sollten übermorgen bei ihrer Ankunft gleich Fleisch finden.«
 
»Was wollt ihr überhaupt hier oben?«
 
»Wir suchen Ihn Asl.«
 
»Ah! Kennt ihr denn seine Seribah nicht?«
 
»Nein. Wir werden sie aber noch erfahren.«
 
»Ihr werdet nichts weiter erfahren, als wie es in der Hölle aussieht, denn ehe die Sonne gesunken ist, seid ihr tot. Seid ihr während eurer Fahrt auf keiner Seribah eingekehrt?«
 
»Wir hielten bei der Seribah Aliab an.«
 
»Wem gehört Sie?«
 
»Einem alten, lahmen Manne, welcher mit den Anwohnern des Flusses Handel treibt.«
 
»Vielleicht Sklavenhandel?«
 
»Nein. Er ist ein ehrlicher Mann und verkauft nur Waren.«
 
Da lachte er laut und höhnisch auf und sagte:
 
»So dumm kann doch nur ein Christ, ein verdammter Giaur sein! Mensch, um dein Gehirn muß es traurig stehen! Du hast dich von diesem »ehrlichen Manne« fürchterlich betrügen lassen. Wisse, diese Seribah Aliab gehört Ibn Asl, und der alte, lahme Mann, der sich für einen Händler ausgegeben hat, ist der Feldwebel des Sklavenjägers!«
 
»Alle Wetter!« rief ich aus, indem ich mich überrascht stellte.
 
»Ja, so ist es! Ihr wollt Ibn Asl fangen. Lächerlich! Er ist längst nicht mehr da, wo ihr ihn sucht.«
 
»Wo ist er denn?« fragte ich in beabsichtigter Naivetät.
 
»Wo er ist? Meinst du, daß ich dir das sagen werde?« lachte er, fügte aber, schnell wieder ernst werdend,
 
 
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